HENNING FREDERIK MALZ / PLACES OF BELONGING

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG AM DONNERSTAG  6. NOVEMBER UM 19 UHR

Das Walzwerk Null, Ausstellungsraum für Fotografie und Videokunst,  lädt ein zur Eröffnung der Ausstellung  PLACES OF BELONGING am Donnerstag, 6. November um 19 Uhr mit Videoarbeiten des in Köln lebenden Künstlers HENNING FREDERIK MALZ.

PLACES OF BELONGING umfasst die zwei Arbeiten REST IN ME und TERRITORY des Videokünstlers Henning Frederik Malz aus dem Kontext einer andauernden Serie von Found Footage Kurzfilmen. Malz ist sezierender Beobachter seines eigenen Mediums  und durchforstet Spielfilme, Imagefilme oder auch Musikvideos nach prägnanten Motiven, die als Filtrat des jeweiligen Bildvokabulars sich derer Versprechen bedienen und reflektieren. Präzise akkumuliert er im Schnitt die Bilder zu einem dichten Sog, der die Mechanismen narrativer Strukturen übersteigert und in analytischer Distanz kommentiert. Die Quelle seines Materials findet Henning Frederik Malz in den Medien- und abspieltechnischen Umwälzungen der 80er, 90er und 00er Jahre – von VHS, DVD bis Youtube. Malz experimentelle Filme sind eine Komprimierung ausgewählter Bilder von nahezu ikonischer Qualität, die weniger auf repräsentativen Anspruch zielen, als dass sie auf die Rhetorik des ursprünglichen Materials verweisen.

Die Ausstellung läuft bis zum 29. November und ist immer samstags von 13-17 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.

 

BENJAMIN ZIBNER / RITES DE PASSAGE

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG AM DIENSTAG  2. SEPTEMBER UM 19 UHR


 

Rites de passage fängt Jugendliche in öffentlichen Räumen der Städte Essen, Hamburg, Berlin sowie Neapel ein. Die fotografische Serie entstand als Diplomarbeit des Hamburger Künstlers Benjamin Zibner (*1979) an der Essener Folkwang Universität. 2014 wurde er für Rites de passage  mit dem renommierten Internationalen BFF-Förderpreis & Reinhart-Wolf-Preis als „Best of the Best“ ausgezeichnet.

An der Schnittstelle von Inszenierung, Reportage und Dokumentation, liegt das Augenmerk des Fotografen auf dem steten Wandel jugendkultureller Ausdrucksformen. Trends und Stile durchziehen die Phase der Adoleszenz, sind Teil der Identitätsfindung und stehen für den Wunsch nach Zugehörigkeit, ebenso wie für den Drang nach individueller Darstellung. Im Zeichen des heutigen Zeitgeists, bestimmt von Tempo und Vernetzung, weichen die Grenzen zwischen Mainstream und Subkulturen auf. Benjamin Zibner konzentrierte sich mit Rites de passage auf die Ausdrucksformen Jugendlicher in der Öffentlichkeit, beobachtete ihr Auftreten, die Kleidungscodes, Posen und Gruppierungen. Die Fotografien dokumentieren den Außenraum als eine Plattform und Bühne, auf der die Jugendlichen neue Verhaltensweisen und Rollen erproben. Ihnen gemein, ist die alltägliche Selbstinszenierung und ein besonderes Lebensgefühl, dessen Atmosphären und Stimmungen Benjamin Zibner zu transportieren versucht.

Im Rahmen der Kunstpunkte Düsseldorf öffnet die Ausstellung zur Preview bereits am Freitag 29. August um 19 Uhr sowie am Samstag 30. August von 14 bis 20 Uhr und Sonntag 31. August von 12-18 Uhr.


JULIA RESCHUCHA / MONTAGS GESCHLOSSEN

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG AM 23.01.2014 UM 19:00

PHOTO WEEKEND DUESSELDORF 2014
31. Januar 12 – 21 Uhr
1. Februar 12 – 20 Uhr
2. Februar 12 – 18 Uhr

 

WALZWERK NULL zeigt zum Photo Weekend Düsseldorf 2014 Fotografien von
Julia Reschucha.

In der Serie Montags geschlossen begibt sich Julia Reschucha mit ihrer Kamera in die museale Landschaft. Ihr Rahmen ist die Ausstellungsfläche als Ort der Begegnung
und Teilhabe, in dem sich zeitliche Sedimente schichten, Wissen tradiert wird, Kunst Inszenierung erfährt und die Komposition des Materials von einer anderen Form
der Arbeit zeugt – das davor und danach, daneben oder darüber, als auch das scheinbar Profane im Raum tragen dabei besonderes Gewicht. Informierende Schilder, Durch-
gänge, Aufsichtspersonal, grelle Wandfarben, der Fall des Lichts, Bänke zum Verweilen, spiegelnde Oberflächen der Vitrinen und unscheinbare Nischen. Der Ausstellungsraum
als temporäre Installation, dessen relationaler Charakter Korrespondenzen wie Ordnungen schafft und sich seinem Beobachter als eigene Wirklichkeit eröffnet. Entstanden sind
Bilder von dokumentarischer und konzeptueller Ästhetik, in deren Zentrum nicht das Exponat steht, sondern seine Situation.

Zeitgleich eröffnet die Philara e.V. die Ausstellung Natalie Czech Today I wrote nothing.