JOANNA KISCHKA WHAT EXPLAINS EVERYTHING EXPLAINS NOTHING IN PARTICULAR

JOANNA KISCHKA
WHAT EXPLAINS EVERYTHING EXPLAINS NOTHING IN PARTICULAR

05.05. – 09.06.2018
Ausstellungseröffnung Samstag 05.05.2018 // 16 Uhr

Europa als große Erzählung erzählt nicht allen alles. Und nicht allen das gleiche. 70 analoge Mittelformatrollen, Handyvideos und 26 Interviews mit Partnern aus allen Bevölkerungsschichten hat sie mitgebracht. Joanna Kischka war sechs Monate in Polen. Überall in Polen, nicht nur in Krakau, Danzig und Warschau, sondern auch dort, was man nicht Metropole nennen kann und mit 40% der Bevölkerung einen großen Teil des Landes ausmacht. Ihre Reise war persönlich, aber auch politisch motiviert. Sie wollte verstehen, wie die Spaltung zustande kam und fand ein Land, dessen Spaltprodukte überall sichtbar waren: Die politischen Fundamente des Landes scheinen neu gegossen zu werden.

Ausstellungseröffnung Arno Schidlowski // Repetition and Contradiction

Das Walzwerk zeigt anlässlich Des Duesseldorf Photo Weekend 2018 Arbeiten des Photografen Arno Schidlowski.

Ausstellungseröffnung 16.02.18 18 Uhr

Öffnungszeiten zum Düsseldorf Photo Weekend:
Samstag 17.02. 14 – 20 Uhr – 17 Uhr Führung
Sonntag 18.02. 12 – 18 Uhr – 17 Uhr Führung

Arno Schidlowski // Repetition and Contradiction

Die Ausstellung REPETITION AND CONTRADICTION des Fotografen Arno Schidlowski wiegt den Betrachter mit Darstellungen von der Schönheit organischer Natur zunächst in vermeintliche Sicherheit. Die Bilder versetzen in einen traumartigen, meditativen Zustand. Doch nachdem der Sinn dieser falschen Spur der Illusion einen Augenblick bereitwillig gefolgt ist, erwacht gleichzeitig die Frage nach der Wirklichkeit. Die fragmentarischen Aufnahmen schaffen eine Kulisse von Wiedersprüchen zwischen Natürlichkeit und Inszenierung, Lebendigkeit und Vergänglichkeit. Arno Schidlowskis Kontinuität der Motivsprache erschafft diese Dualität: eine Poetik, die sich fernab von Raum und Zeit befindet – und ein Spannungsfeld in dem Vertrautes und Neues, Wissen und Wahrnehmung, Ratio und Emotion auseinanderdriften und dennoch eine Einheit bilden dürfen.

The exhibition REPETITION AND CONTRADICTION by the photographer Arno Schidlowski initially dandles the viewer into alleged security with depictions of the beauty of organic nature. The images put you in a oneiric, meditative state. But after the senses have followed this trap of illusion, the question of reality awakens. The fragmentary images create a backdrop of contradictions between naturalness and staging, liveliness and transience. This duality is created by Arno Schidlowski’s continuity of the motif language: a poetics that is far removed from space and time – and a field of tension in which the familiar and the new, knowledge and perception, ratio and emotion drift apart and yet form a unity.

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG ITAY MAROM / SURVEYING

ITAY MAROM

SURVEYING

Eröffnung 15.09.2017 19 Uhr

Öffnungszeiten zu den Kunstpunkten:

Samstag 16.09.2017 12 – 18 Uhr

Sonntag 17.09.2017 12 -18 Uhr

Das Walzwerk Null zeigt anlässlich der Kunstpunkte Düsseldorf Arbeiten des israelischen Künstlers und Filmemachers Itay Marom.

In Itay Maroms Videoinstallation Surveying wird eine Gruppe Landvermesser in die namibische Wüste begleitet. Die Kamera folgt ihnen durch unbekanntes, unvermessenes Gelände. Der Blick auf die Arbeit der Männer reflektiert das menschliche Bedürfnis, sich der eigenen Position in Verhältnis zur Welt immer wieder neu zu versichern, die Umgebung zu erfassen und sich anhand gesetzter Punkte zu orientieren.

Neben der Videoinstallation wird erstmals eine Fotoarbeit zu sehen sein, die den Lebensraum von Beduienen in der Israelischen Wüste zeigt. Im flüchtigen Verhältnis der Beduienen zu Ihrem Teretorium sieht Itay Marom einen Gegenentwurf, der die Vermessung der Welt in Frage stellt.

KARSTEN KRONAS ›SEARCHING FOR MR.X‹ zum Duesseldorf Photo Weekend

Eröffnung der Ausstellung KARSTEN KRONAS “SEARCHING FOR MR.X” am Freitag, den 03.02.2017 um 18:00

SEARCHING FOR MR.X

Ist Mr. X ein Dieb ? Ist er es, der in Tel Aviv Karsten Kronas’ Handy gestohlen hat? Zumindest ist er es, der unerwartet zum Geist wird: durch die Dropbox-Schnittstelle seines Handys sieht Kronas jedes Foto, das Mr. X mit der Kamera macht, sieht ihn, seine Freunde, eritreische Hochzeiten, eine andere Stadt als die, in der er war.

Zurück in Tel Aviv begibt er sich auf die Suche nach Mr. X, eine Suche, die längst keine Suche nach einem gestohlenen Handy mehr ist. Die Stadt, die er findet, ist Heimat einer meist illegal eingereisten Gemeinschaft von orthodoxen Christen aus Eritrea, die in ihrem Land keine Zukunft mehr sehen. Kronas’ Serie, die eigene Fotografien mit Fotos von Mr. X verbindet, ist als Suche längst metaphorisch geworden: Mit panoptischen Bildern und konzisen Details umkreist er Fragen, die auch visuell aus einer gezielten Nachforschung eine Odyssee werden lassen; Fragen nach Identität, Heimat und Glaube, Fragen, die er nicht nur Mister X stellt.

SEARCHING FOR MR.X

Is Mr. X a thief? Was it him who stole Karsten Kronas‘ mobile phone in Tel Aviv? At least it is him who unexpectedly turns into a ghost: through the Dropbox-interface of his mobile phone, Kronas sees every photograph Mr. X takes with the camera, sees him, his friends, Eritrean weddings, a city different from the one he has been to.

Back in Tel Aviv, he sets out searching for Mr. X, a search that is no longer one for a stolen mobile phone. The city he finds is home to a community of Orthodox Christians from Eritrea who do not see any future in their home country. Kronas‘ series that combines his own photographs with those of Mr. X has long turned metaphorical: With panoptic images and concise details he revolves around questions which also visually transform a specific inquiry into an odyssey; questions of identity, home, and faith, questions he is not only asking Mr. X.

www.karstenkronas.de

Im Rahmen des Düsseldorf Photo Weekend 2016.

Öffnungszeiten während des Photo Weekends 2016:
03. Februar, 18:00 – 21:00 Uhr
04. Februar, 12:00 – 20:00 Uhr
05. Februar, 12:00 – 18:00 Uhr

Reguläre Laufzeit der Ausstellung: 03.02.17-25.02.2017
Öffnungszeiten: Samstag 13 – 17 Uhr und nach Vereinbarung

Abbildung: © Karsten Kronas, Searching For Mr. X, untitled #590, 2014, 575cm x 350cm (Ausschnirtt), Fine Art Pigment Print

CLEMENTINE POHL & CHRISTOPH WIRTH


 

 

12|11|2016 – 05|12|2016
CLEMENTINE POHL & CHRISTOPH WIRTH
A CLAP IN A ROOM

Ausstellungseröffnung Donnerstag, 08. September 2016 um 19 Uhr

Am 11.09. wird es ab 14:00 uhr eine Live-Performance als Teil der
Ausstellung geben.

Der Ausstellungsraum WALZWERK NULL präsentiert zu den Kunstpunkten Düsseldorf ab Donnerstag, den 8. september eine Arbeit von CLEMENTINE POHL und CHRISTOPH WIRTH, den künstlern des berliner performance-labels objective spectacle unter dem
titel A CLAP IN A ROOM.

KUNSTPUNKTE DÜSSELDORF 2016  09. / 10. / 11. September

Als Teil der Düsseldorfer Kunstpunkte ist die Ausstellung zusätzlich am am Kunstpunkte Off-Raum-Abend, den
09. September 19 – 21 Uhr geöffnet, sowie am
10. September 14 – 18 Uhr, und am
11. September 12 – 18 Uhr

Ausstellungsdauer 12.02.2016 bis 05.04.2016

A CLAP IN A ROOM

In A CLAP IN A ROOM konfrontieren die Berliner Künstler Clementine Pohl
und Christoph Wirth den Betrachter mit dem eigenen Verhalten im Zeichen des
offentlichen Zuspruchs.
Beifall ist das Grundrauschen kollektiver Information, ist frühe Meinungsforschung,
antikes Mittel psychologischer Kriegsführung und rituelle Ekstase: Ein Rascheln, ein
Bienenschwarm, höfliche Konvention und euphorischer Donnerschlag. Rhythmisch,
frenetisch, verhalten oder vernichtend. Kulturgeschichtlich in den lärmenden,
rhythmischen Begleitungen dionysischer Tänze am Vorabend der Tragödie beheimatet,
artikuliert Applaus die Spannung zwischen ekstatischer (Selbst-) Affektion eines
Kollektivs und der Vereinnahmung dieser Energie mittels diverser Manipulations -
und Disziplinierungstechniken. Spontaner, kollektiver Ausdruck gesellschaftlicher
Wertschätzung trifft so seit jeher auf Mechanisiertes, auf technisch arrangierten und
manipulierten „Dosenapplaus“. Aber: Warum, wem und wie applaudieren wir? Was
bedeutet diese singuläre Geste kollektiver Affirmation?
A CLAP IN A ROOM extrahiert den Applaus aus seinem Zusammenhang, zerlegt ihn in
seine Bestandteile und entwirft eine performative, audiovisuelle Umgebung, die jene
Konvention seltsam, bizarr und zuweilen unheimlich erscheinen lässt. Wie verändert
sich die Wahrnehmung des Betrachters, wenn Beifall als Code der Bewertung selbst in
den Rang eines Kunstobjekts gehoben wird?

MARCUS BECKER NIPPON HYPER MINIATURE

Marcus Becker
NIPPON HYPER MINIATURE

Ausstellungseröffnung
Freitag, den 20. Mai um 19 Uhr

JAPAN-TAG
Samstag, 21. Mai 12 – 18 Uhr

Das Walzwerk Null präsentiert in Düsseldorf vom 20. Mai an Arbeiten des Künstlers Marcus Becker.

 

Japan. – Ein bekanntes, am exotischen orientiertes Bild entfaltet sich unmittelbar bei dem Gedanken an den asiatischen Inselstaat. Mit der fotografischen Arbeit „Nippon Hyper Miniature“ greift Marcus Becker diesen westliche Blick auf, in der Stereotypen – als kleinste gemeinsame Nenner in der Begegnung mit dem Fremden – ein modellhaftes Japan schaffen. Becker fotografiert Europäer, die japanische Kultur leben und bringt diese mit Fotografien und gefunden Objekten seiner persönlichen Reise nach Japan zusammen. Der Umfang der Bilder reicht von Reportage, Stadtansichten, und japanisch anmutenden Stilleben bis zu Abbildungen signifikanter Objekte aus dem japanischen Kulturkreis. Visuelle Klischees, die an der Schnittstelle von Außenwirkung, Tradition, Distanz und kulturellem Verständnis entstehen, sind in „Nippon Hyper Miniature“ Anlass das Unsichtbare über das Sichtbare offen zu legen und die Annäherung des Westens an Japan über Mechanismen der Repräsentation darzustellen.

ANDREA GRUETZNER ›ERBGERICHT‹

Eröffnung der Ausstellung ANDREA GRÜTZNER “Erbgericht” am Freitag, den 12.2.2016 um 18:00

“In Erbgericht beschäftigt sich Andrea Grützner mit dem gleichnamigen Traditionsgasthof im sächsischen Dorf ihrer Großeltern. Mit farbigem Licht spürt sie dem Zauber und der Aura des Gebäudes nach. Sie dekonstruiert die vorgefunden Räume und setzt sie scheinbar neu zusammen, so dass Bilder entstehen, die zwischen Fotografie und Modell changieren. Die reale Materialcollage des altehrwürdigen Hauses wird dabei durch den konzentrierten Blick betont. In der Wahrnehmung der fotografischen Serie überschneiden sich Eindrücke aus Vertrauten und Unvertrautem, Vergangenheit und Gegenwart, Fotografie und Malerei.”

www.andreagruetzner.de/erbgericht

Im Rahmen des Düsseldorf Photo Weekend 2016.

Öffnungszeiten während des Photo Weekends 2016:
12. Februar, 18:00 – 21:00 Uhr
13. Februar, 12:00 – 20:00 Uhr
14. Februar, 12:00 – 18:00 Uhr

Reguläre Laufzeit der Ausstellung: 12.02.16-5.3.2016
Öffnungszeiten: Samstag 13 – 17 Uhr und nach Vereinbarung

(c) Andrea Grützer, Erbgericht, untitled 9, 2014, 60 x 81,3 cm, Fine Art Pigment Print

NADINE DECKER ›DIE NYMPHEN WEBEN DEN STAUNENDEN AUGEN DORT TÜCHER WIE SCHILERNDE MEERESFLUT‹ Odyssee

Das WALZWERK NULL, Ausstellungsraum für Fotografie und Videokunst,  lädt
ein zur ERÖFFNUNG der Ausstellung  NADINE DECKER ›DIE NYMPHEN WEBEN
DEN STAUNENDEN AUGEN DORT TÜCHER WIE SCHILERNDE MEERESFLUT‹
am Mittwoch, 02. September um 19 Uhr.

Die in Köln lebende Künstlerin Nadine Decker zeigt im Ausstellungsraum Walzwerk Null Arbeiten,
die sich einem Werkzyklus der letzten 2 Jahre bis heute zuordnen. Über Fotografie, Video und Installation nähert sie sich derMetapher des Bootes. Das Boot fasst sie als selbst geschaffene Oase in
der Unendlichkeit des Raumes Meer. Nadine Decker interessiert insbesondere der Aspekt der Unmöglichkeit des Begrenzens und Absteckens eines eigenen Raumesin der Weite; und setzt sich mit dem Meer als Transferraum auseinander, den es zu überwinden galt und gilt.