AUSSTELLUNG SILKE SCHÖNFELD / WHAT THE EYE IS TO THE LOVER, LANGUAGE IS TO THE PATRIOT

SILKE SCHÖNFELD

WHAT THE EYE IS TO THE LOVER, LANGUAGE IS TO THE PATRIOT

Ausstellungsdauer: 29.05.2020 — 04.07.2020

AM SAMSTAG 20.06.2020 BLEIBT DAS WALZWERK NULL GESCHLOSSEN

Öffnungszeiten: Samstags 13 —17 Uhr und nach Vereinbarung unter info@walzwerknull.de

Das Walzwerk Null zeigt zwei Videoarbeiten der Künstlerin und Filmemacherin Silke Schönfeld. In den gezeigten Filmen beobachtet Sie die identitätsstiftenden Prozesse, die Entstehung und die Entwicklung von zwei gemeinnützigen Vereinen in einem kleinen Dorf in Sachsen.

In Mönchszüge – invented traditions (part two) verkleiden sich die Mitglieder eines lokalen Vereins als Cölestinermönche, die bis ins 16. Jahrhundert auf dem Oybin gelebt haben. So lückenhaft wie die Familienerinnerungen der Protagonisten sind auch die historischen Grundlagen dieser identitätsstiftenden Tradition.Der dokumentarische Kurzfilm untersucht wie die lokale Vereinskultur und die von politischen Umbrüchen geprägten Autobiografien zweier Vereinsmitgliedern in dieser „erfundenen Tradition“ verschmelzen.

Der ebenfalls im sächsischen Oybin gegründete Verein „Ein Prozent für unser Land e.V.“ inszeniert „Protestaktionen” mit emotionalisierenden Propagandafilmen in den sozialen Medien, und verschreibt sich nach eigenen Angaben dem „[…] patriotischen Protest gegen die verantwortungslose Politik der Masseneinwanderung“. In Ein Prozent – imagined communities besucht Silke Schönfeld die Originalschauplätze dieser „Protestaktionen”. Sie filmt unbewegte Bilder und untersucht dabei Rhetorik und Wortwahl der Neuen Rechten.

Ausstellungseröffnung ANNA SZKODA SIRIUS

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung am Freitag den 13.03.2020 um 18 Uhr.

Das Walzwerk Null präsentiert zum Düsseldorf Photo plus SIRIUS von ANNA SZKODA.

Liebe Grüße
Dirk Rose

ANNA SZKODA
SIRIUS

Eröffnung: 13.03.2020 18 Uhr

Öffnungszeiten zum Düsseldorf Photo plus:

14.03.2020 12 — 18 Uhr
15.03.2020 12 — 16 Uhr

Ausstellungsdauer: 15.03.2020 — 05.2020
Öffnungszeiten: aktuell nur nach Vereinbarung unter info@walzwerknull.de

ANNA SZKODA
SIRIUS

Ein junger Mann beginnt damit, einer jungen Frau fantastische Geschichten zu erzählen. Er selbst sei ein Bewohner des Stern Sirius und auch sie könne dorthin gelangen, wenn sie nur ihren menschlichen Körper und ihre Lebensversicherung auf der Erde zurücklasse. Wie Scheherazade sich Nacht für Nacht Geschichten ausdenkt, um ihr Leben zu retten, so lügt der junge Mann jahrelang Nacht für Nacht ins Telefon, um ein Leben zu nehmen. Aus sehr prosaischen Gründen missglückt der geplante (Selbst-) Mord und der Anfang der achtziger Jahre entschiedene “Siriusfall” erlangt Berühmtheit als Fallbeispiel im deutschen Strafrecht. Wo sonst die Fotografie ein verlässliches Medium zur Feststellung des kriminellen Sachverhalts ist, muss nun eine märchenhafte Geschichte die unfeststellbaren Grenzen zwischen Erzählen und Verbrechen umschreiben. Anna Szkodas Arbeit ist eine Absage an das Dokumentarische: Kann in einer Welt der Manipulation die Kamera mehr sein als eine Komplizin, die Trugbilder festhält?

Ausstellungseröffnung ELISABETH NEUDÖRFL, LUDWIG KUFFER, ANDREAS LANGFELD —IM KRANKENHAUS

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung am Sonntag den 15.12.2019 um 16 Uhr.

Das Walzwerk Null  präsentiert Im Krankenhaus, eine Arbeit von Elisabeth Neudörfl, Ludwig Kuffer und Andreas Langfeld.

Liebe Grüße
Dirk Rose

ELISABETH NEUDÖRFL, LUDWIG KUFFER, ANDREAS LANGFELD
IM KRANKENHAUS

Eröffnung: 15.12.2019 16 Uhr 

Ausstellungsdauer: 15.12.2019 — 18.01.2020
Öffnungszeiten: Samstags 13 —17 Uhr
und nach Vereinbarung unter info@walzwerknull.de

Ausstellungseröffnung ALEXANDER ROMEY

ALEXANDER ROMEY
EATING BAKLAVA ON THE NIGHTBUS

Im Rahmen der Digitale Düsseldorf 2019
www.die-digitale.net

Eröffnung: 9.11.19 16 Uhr

Ausstellungsdauer: 9.11.19 – 30.11.19
Öffnungszeiten: Samstags 13-17 Uhr
Digital Night 16.11. 16-22 Uhr
und nach Vereinbarung unter info@walzwerknull.de

In seinen Arbeiten untersucht Alexander Romey (*1985, Düsseldorf) einen fotografischen Bildraum, der sich durch Digitalisierung in Auflösung befindet. Es werden Gegenstände der zeitgenössischen Materialkultur- nicht ohne Bezug zu sozialen Strukturen und Umwelt – in einen Möglichkeitsraum übertragen und neu verhandelt. Wirklichkeit wird dabei als Ausgangsmaterial in der Abbildung verdichtet, der liquide Repräsentations- und Gestaltungsraum der Wirklichkeit im Bild überladen, in eine Art Hyperrealität überführt.

AUSSTELLUNGSEROEFFNUNG JAN LADWIG / 643316. DIE NEUE EBENE DES REISENS.


JAN LADWIG
643316. DIE NEUE EBENE DES REISENS.

08.03. – 30.03.2019
Ausstellungseröffnung Freitag 08.03.2019 // 18 Uhr

Öffnungszeiten zum Duesseldorf Photo Weekend
Freitag 08.03.2019 18 bis 21 Uhr
Samstag 09.03.2019 12 bis 20 Uhr
Sonntag 10.03.2019 12 bis 18 Uhr

Jan Ladwig untersucht in seiner Arbeit »643316. Die neue Ebene des Reisens.« anhand eines gescheiterten Vorhabens den gesellschaftlichen Umgang mit Fortschritt. Eine Mischung aus verschiedenen Bildebenen, unterschiedlichen Erzählsträngen und Präsentationsformen spiegelt dabei die Komplexität einer bundesdeutschen Erfolgsgeschichte. Mittels politischer Entscheidungsprozesse und Kommunikationsstrategien wird von einer patentierten Erfindung aus den 1930er Jahren erzählt, die ihr Scheitern bereits in der eigenen Maxime vorweg nahm: »Der Flug auf Höhe Null«.

In his work „643316. Die neue Ebene des Reisens.” Jan Ladwig examines the way society deals with progress on the basis of a failed project. A mixture of different pictorial levels, different narrative strands and forms of presentation reflects the complexity of a German success story. Political decision-making processes and communication strategies are used to tell the story of a patented invention from the 1930s that already anticipated its failure in its own maxim: “Flying at zero altitude”.

JOANNA KISCHKA WHAT EXPLAINS EVERYTHING EXPLAINS NOTHING IN PARTICULAR

JOANNA KISCHKA
WHAT EXPLAINS EVERYTHING EXPLAINS NOTHING IN PARTICULAR

05.05. – 09.06.2018
Ausstellungseröffnung Samstag 05.05.2018 // 16 Uhr

Europa als große Erzählung erzählt nicht allen alles. Und nicht allen das gleiche. 70 analoge Mittelformatrollen, Handyvideos und 26 Interviews mit Partnern aus allen Bevölkerungsschichten hat sie mitgebracht. Joanna Kischka war sechs Monate in Polen. Überall in Polen, nicht nur in Krakau, Danzig und Warschau, sondern auch dort, was man nicht Metropole nennen kann und mit 40% der Bevölkerung einen großen Teil des Landes ausmacht. Ihre Reise war persönlich, aber auch politisch motiviert. Sie wollte verstehen, wie die Spaltung zustande kam und fand ein Land, dessen Spaltprodukte überall sichtbar waren: Die politischen Fundamente des Landes scheinen neu gegossen zu werden.

Ausstellungseröffnung Arno Schidlowski // Repetition and Contradiction

Das Walzwerk zeigt anlässlich Des Duesseldorf Photo Weekend 2018 Arbeiten des Photografen Arno Schidlowski.

Ausstellungseröffnung 16.02.18 18 Uhr

Öffnungszeiten zum Düsseldorf Photo Weekend:
Samstag 17.02. 14 – 20 Uhr – 17 Uhr Führung
Sonntag 18.02. 12 – 18 Uhr – 17 Uhr Führung

Arno Schidlowski // Repetition and Contradiction

Die Ausstellung REPETITION AND CONTRADICTION des Fotografen Arno Schidlowski wiegt den Betrachter mit Darstellungen von der Schönheit organischer Natur zunächst in vermeintliche Sicherheit. Die Bilder versetzen in einen traumartigen, meditativen Zustand. Doch nachdem der Sinn dieser falschen Spur der Illusion einen Augenblick bereitwillig gefolgt ist, erwacht gleichzeitig die Frage nach der Wirklichkeit. Die fragmentarischen Aufnahmen schaffen eine Kulisse von Wiedersprüchen zwischen Natürlichkeit und Inszenierung, Lebendigkeit und Vergänglichkeit. Arno Schidlowskis Kontinuität der Motivsprache erschafft diese Dualität: eine Poetik, die sich fernab von Raum und Zeit befindet – und ein Spannungsfeld in dem Vertrautes und Neues, Wissen und Wahrnehmung, Ratio und Emotion auseinanderdriften und dennoch eine Einheit bilden dürfen.

The exhibition REPETITION AND CONTRADICTION by the photographer Arno Schidlowski initially dandles the viewer into alleged security with depictions of the beauty of organic nature. The images put you in a oneiric, meditative state. But after the senses have followed this trap of illusion, the question of reality awakens. The fragmentary images create a backdrop of contradictions between naturalness and staging, liveliness and transience. This duality is created by Arno Schidlowski’s continuity of the motif language: a poetics that is far removed from space and time – and a field of tension in which the familiar and the new, knowledge and perception, ratio and emotion drift apart and yet form a unity.

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG ITAY MAROM / SURVEYING

ITAY MAROM

SURVEYING

Eröffnung 15.09.2017 19 Uhr

Öffnungszeiten zu den Kunstpunkten:

Samstag 16.09.2017 12 – 18 Uhr

Sonntag 17.09.2017 12 -18 Uhr

Das Walzwerk Null zeigt anlässlich der Kunstpunkte Düsseldorf Arbeiten des israelischen Künstlers und Filmemachers Itay Marom.

In Itay Maroms Videoinstallation Surveying wird eine Gruppe Landvermesser in die namibische Wüste begleitet. Die Kamera folgt ihnen durch unbekanntes, unvermessenes Gelände. Der Blick auf die Arbeit der Männer reflektiert das menschliche Bedürfnis, sich der eigenen Position in Verhältnis zur Welt immer wieder neu zu versichern, die Umgebung zu erfassen und sich anhand gesetzter Punkte zu orientieren.

Neben der Videoinstallation wird erstmals eine Fotoarbeit zu sehen sein, die den Lebensraum von Beduienen in der Israelischen Wüste zeigt. Im flüchtigen Verhältnis der Beduienen zu Ihrem Teretorium sieht Itay Marom einen Gegenentwurf, der die Vermessung der Welt in Frage stellt.

KARSTEN KRONAS ›SEARCHING FOR MR.X‹ zum Duesseldorf Photo Weekend

Eröffnung der Ausstellung KARSTEN KRONAS “SEARCHING FOR MR.X” am Freitag, den 03.02.2017 um 18:00

SEARCHING FOR MR.X

Ist Mr. X ein Dieb ? Ist er es, der in Tel Aviv Karsten Kronas’ Handy gestohlen hat? Zumindest ist er es, der unerwartet zum Geist wird: durch die Dropbox-Schnittstelle seines Handys sieht Kronas jedes Foto, das Mr. X mit der Kamera macht, sieht ihn, seine Freunde, eritreische Hochzeiten, eine andere Stadt als die, in der er war.

Zurück in Tel Aviv begibt er sich auf die Suche nach Mr. X, eine Suche, die längst keine Suche nach einem gestohlenen Handy mehr ist. Die Stadt, die er findet, ist Heimat einer meist illegal eingereisten Gemeinschaft von orthodoxen Christen aus Eritrea, die in ihrem Land keine Zukunft mehr sehen. Kronas’ Serie, die eigene Fotografien mit Fotos von Mr. X verbindet, ist als Suche längst metaphorisch geworden: Mit panoptischen Bildern und konzisen Details umkreist er Fragen, die auch visuell aus einer gezielten Nachforschung eine Odyssee werden lassen; Fragen nach Identität, Heimat und Glaube, Fragen, die er nicht nur Mister X stellt.

SEARCHING FOR MR.X

Is Mr. X a thief? Was it him who stole Karsten Kronas‘ mobile phone in Tel Aviv? At least it is him who unexpectedly turns into a ghost: through the Dropbox-interface of his mobile phone, Kronas sees every photograph Mr. X takes with the camera, sees him, his friends, Eritrean weddings, a city different from the one he has been to.

Back in Tel Aviv, he sets out searching for Mr. X, a search that is no longer one for a stolen mobile phone. The city he finds is home to a community of Orthodox Christians from Eritrea who do not see any future in their home country. Kronas‘ series that combines his own photographs with those of Mr. X has long turned metaphorical: With panoptic images and concise details he revolves around questions which also visually transform a specific inquiry into an odyssey; questions of identity, home, and faith, questions he is not only asking Mr. X.

www.karstenkronas.de

Im Rahmen des Düsseldorf Photo Weekend 2016.

Öffnungszeiten während des Photo Weekends 2016:
03. Februar, 18:00 – 21:00 Uhr
04. Februar, 12:00 – 20:00 Uhr
05. Februar, 12:00 – 18:00 Uhr

Reguläre Laufzeit der Ausstellung: 03.02.17-25.02.2017
Öffnungszeiten: Samstag 13 – 17 Uhr und nach Vereinbarung

Abbildung: © Karsten Kronas, Searching For Mr. X, untitled #590, 2014, 575cm x 350cm (Ausschnirtt), Fine Art Pigment Print